Nathalie de Montmollin

Die Schweizer Sopranistin erhielt ihre musikalische Ausbildung in Lausanne und Berlin. Nathalie de Montmollin debütierte 1995 am Opernstudio Biel. Es folgten verschiedene Produktionen, insbesondere im Bereich der Barockmusik und der historischen Aufführungspraxis. Erfolgreich näherte sie sich 1997 und 1998 bei den Festspielen "Kammeroper Rheinsberg" zeitgenössischer Musik mit den Indianerliedern von Stockhausen.

2001 nahm Nathalie de Montmollin ihr erstes festes Engagement am Theater Münster an. Hier bediente sie lyrische Partien mit Koloratur. Besonders erfolgreich war ihre Verkörperung der Constanze (Die Entführung aus dem Serail / Mozart), eine Partie, mit der sie bereits an verschiedenen Theatern zu erleben war. In der Spielzeit 2010 / 11 nahm sie ein festes Engagement an den Landesbühnen Sachsen an, um einen Fachwechsel ins große lyrische Sopran-Fach vorzunehmen. Sie debütierte dort als Agathe (Der Freischütz / von Weber), Gräfin Mariza (Gräfin Mariza / Kálman), 1. Dame (Die Zauberflöte / Mozart) und Angèle (Der Graf von Luxemburg / Léhar) zu erleben. In der darauf folgenden Spielzeit debütierte sie mit großem Erfolg am Theater Würzburg als Inès  (L´Africaine / Meyerbeer. In weiteren Partien war sie in Würzburg als Baronin Freimann (Der Wildschütz / Lortzing) sowie als Euridice (Orfeo et Euridice / Gluck) zu erleben.

Nathalie de Montmollin verfügt über ein großes Konzert-Repertoire. Dabei liegen ihre Schwerpunkte auf sakralen (Barock-) Kompositionen und solchen zeitgenössischer Künstler. 2009 trat sie erstmals mit dem Staatsorchester Kassel als Sopran im Requiem von Verdi sowie in The Kingdom von Elgar mit den Thüringer Philharmonikern auf. Regelmäßig ist Nathalie de Montmollin an den Berliner Konzerthäusern zu Gast.