Musa Nkuna

der südafrikanische Tenor absolvierte ein Gesangsstudium an der Universitiy of South Africa. 1998 legte er seinen Bachelor of Music an der University of Durban-Westville ab und 1999 den Master of Music im Fach Komposition an der Rhodes-University. Sein Gesangsstudium vervollkommnete der Sänger durch das Konzertdiplom am Conservatoire de Lausanne in der Schweiz. Dort sang der Tenor bereits erste Partien noch während seiner Ausbildung und konnte sich so auch als Konzertsänger einen Namen machen.

2002–2004 bekam Musa Nkuna sein erstes Festengagement am Theater in Pforzheim, wo er in den großen Rollen des lyrischen Mozartfachs zu hören war. Danach ging er für weitere vier Jahre ans Opernhaus in Köln. 2011/12 war er am Staatstheater Schwerin engagiert, wo er als Ferrando (Così fan tutte / Mozart) und als Walther von der Vogelweide (Tannhäuser / Wagner) zu erleben war. Von 2012bis 2014 gehörte Musa Nkuna zum Opernensemble des Staatstheaters Kassel. Hier sang er  Edwin (Die Csárdásfürstin / Kálmán), Ferrando (Così fan tutte / Mozart), Tamino (Die Zauberflöte / Mozart), Rodolfo (La Bohème / Puccini), Jonathan (Sual / Händel) und  Herzog von Mantua ( Rigoletto / Verdi). Am Staatstheater Braunschweig sowie bei der Münchner Biennale sang er 2014 in der Uraufführung von  Marko Nokodijevics Kammeroper Vivier. Weitere Engagements führten ihn an die Staatsoper nach Athen (2014). In der aktuellen Saison singt er als Gast am Staatstheater Kassel erneut als Tamino und in Carl Orffs Der Mond.

Außerdem singt er in einer Produktion der Oper Kapstadt Tamino in Mozarts Die Zauberflöte.