Aleksander Biscevic

wurde in Slowenien geboren. Nach dem Abitur studiert er zunächst Musikpädagogik in Ljubljana. Ab 2008 studierte er Gesang und Cembalo an der Universität „Mozarteum Salzburg“. Im Juni 2012 schloss er sein Bachelorstudium Gesang bei Horiana Branisteanu ab und absolvierte anschließend den Masterstudiengang Gesang bei Breda Zakotnik und KS Elisabeth Wilke. Er besuchte Meisterkurse bei James Taylor, KS Angelika Kirschlager, Bernarda Fink und Thomas Moser, Christa Ludwig und Helmut Deutsch.

Er debütierte als Triquet in Tschaikowskis „Eugen Onegin“ 2009 am Mozarteum. 2010 trat er beim „Styriarte-Festival“ als Amoretto in „Orfeo ed Euridice“ (J. J. Fux) unter der Leitung von Jordi Savall auf. Im Oktober 2011 sang er Acis in Händels „Acis and Galatea“ am Münchner Prinzregententheater. Mit Reinhard Goebel führte er im Frühling 2012 in einem Konzert der Bachgesellschaft Salzburg Solo-Kantaten auf.

Bei den Salzburger Festspielen 2013 war er Teil des Young Singers Project und hat bei den Produktionen der „Zauberflöte“ als Monostatos sowie der „Entführung aus dem Serail“ als Pedrillo mitgewirkt.

Im Frühjahr 2014 sang er mit großem Erfolg den Mercure in „Castor und Pollux“ von Rameau an der Komischen Oper Berlin in Barrie Koskys umjubelter und mit dem wichtigsten britischen Theaterpreis, dem „Laurence Olivier Award“, ausgezeichneten Produktion. Im Sommer 2014 gastierte Aco Biscevic als Truffaldino in Busonis „Turandot“ bei den Chiemseer Opernfestspielen und im Herbst sang er Ozia in Mozarts „Betulia liberata“ in Brixen und Merano. Im Januar 2015 hat er in der Oper „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann an der Mailänder Scala debütiert. Im Herbst 2015 singt Aco Biscevic die Partie des Triquet in Tschaikowskijs "Eugen Onegin".

Darüber hinaus tritt er europaweit regelmäßig als Konzert- und Oratoriensänger in Erscheinung.