Bénédicte Hilbert

Von Kindheit an der Musik verpflichtet (sie erhielt eine umfassende Ausbildung an der Bratsche), studierte die junge französische Sopranistin Bénédicte Hilbert in Paris und Halle / Sa. Germanistik. Ab 2007 wandte sie sich zusätzlich dem Gesangsstudium zu. Und traf die richtige Entscheidung! 2010 erhielt sie ihren Abschluss in Paris, studierte danach in Leipzig, wo sie 2014 ihr Studium beendete und wird 2016 an der HfM "Felix Mendelssohn-Bartholdy" ihr Konzertexamen absolvieren.

Bénédicte erhielt wichtige Auszeichnungen. Sie ist Stipendiatin des "Jutta Schlegel Stipendium" (2014), des "Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig" 2012; Erste Preisträgerin des "Art lyrique, internationaler Wettbewerb Léopold Bellan", Paris, 2012 und Publikumspreisträgerin beim "Des mots et des notes"-Wettbewerb 2010, Triel sur Seine, Frankreich.

Bénédicte Hilbert debütierte 2007 am Konservatorium in Paris als Papagena (Die Zauberflöte / Mozart). 2012 debütierte sie dann im Rahmen des Opernstudios der Vlandere Opera Gent als Königin der Nacht (Die Zauberflöte / Mozart) auf großer Bühne. 2013 folgte ihr Deutschland-Debüt als Papagena an der Oper Leipzig. 2014 war sie als Blonde (Die Entführung aus dem Serail / Mozart) bei den Festspielen Abtei Royaumont zu erleben.

2014/15 sang sie in der Uraufführung von M. Duraos Oper "Barcode" als Frau Schneider an der Studiobühne der HMT Leipzig sowie in Nino Rotas "Aladin und die Wunderlampe" als Ein Dienstmädchen an der Oper Leipzig . Im Sommer 2015 trat sie bei den Festspielen "Oder-Spree" auf. Seit 2016 gehört sie dem festen Ensemble des Nordharzer Städtebund Theaters an, wo sie Raka in P. Abrahams "Blume von Hawaii", Arsena in J. Strauss "Der Zigeunerbaron" und Tusenlada in Händels "Arminio" sang. In der aktuellen Spielzeit singt sie: Christel von der Post in "Der Vogelhändler", Adina in "Der Liebestrank" und Flaminia in Haydns "Il mondo della luna" sowie Valencienne in Léhars "Die lustige Witwe".