Ana Cvetkovic

Ana Cvetkovic hatte 2011 ihren ersten kommerziellen Auftritt, als sie - noch Studentin - in Japan mit „Classical Vienna Series“  in der Rolle der Micaëla (Bizet / Carmen) tourte. Ihr erstes festes Engagement führte sie an das Coburger Landestheater (2014-2017), wo sie ihr Repertoire um 15 Fachpartien erweiterte. Für ihre gelungenen Debüts als Lakmé, Violetta Valéry, Musetta, Sophie und Konstanze erhielt die Sängerin begeisterte Kritiken sowohl vom Coburger Publikum als auch von der Fach-Presse. Sie gastierte an deutschen Opernhäusern wie der Oper Chemnitz (Parsifal / Blumenmädchen I), dem Stadttheater Fürth (Norma / Adalgisa), dem Goethe-Theater in Bad Lauchstädt (Die Entführung aus dem Serail / Konstanze) Kammer-Oper Köln (Traviata / Violetta), dem Erlanger Theater (Traviata / Violetta), der Staatsoperette  Dresden (Orpheus in der Unterwelt / Eurydice).

Ana gab im Juni 2018 ihr Rollendebüt als Lucia di Lammermoor im Nationaltheater in Belgrad. Diese Partie wird sie auch in der aktuellen Spielzeit singen.

Ana Cvetkovic´ musikalische Erziehung begann mit der Geige. Später studierte sie bei  Professor Georgi Minov Gesang und auf der Ballett-Schule „Lujo Davico“ lernte sie traditionelle Lieder und Tänze des Balkans kennen. Ihren Abschluss an der Musischen Fakultät machte sie bei Prof. Gordana Jevtovic und Aneta Ilic. Den Master –Abschluss in dem Fach Oper erhielt sie an der Universität für Musik und Kunst (MUK) in Wien. In Österreich erhielt sie das „CEE Musiktheater“ Stipendium.

Ana Cvetkovic besuchte Meisterklassen, u.a. bei Teodore Coresi (Wien) und Snezana Stamenkovic( Mannheim) sowie Barock Meisterkurse von Prof. Nigel Rogers (Berlin), Roberta Mameli (Austrian Baroque Academy, Gmünden), Katherine Haataja (Operosa, Belgrade) und Marijana Mijanovic (Belgrad). Sie gewann den ersten Preis beim „Internationalen Nikola Cvejic Gesangswettbewerb“ in Serbien (2001), den vierten Preis beim „Ferruccio Tagliavini Gesangswettbewerb“ in Österreich (2006). Bei diesem Wettbewerb war Dame Joan Sutherland Mitglied der Jury. Sie ist Preisträgerin verschiedener serbischer Opernpreise.

Sie sang die Uraufführung von „Ten speaking of Threehanded Virgin from Hilandar“ in der großen Konzerthalle „Kolarac“ in Belgrad, das für zwei Chöre, Solisten und Keyboard komponiert wurde (K: Zoran Hristic (1938), T: Lj. Simovic (1935). Beim Harfen-Festival in Kolarac (Serbien) sang sie die Premiere des Oratoriums, „La luce delle tacite stelle“ für 12 Harfen, Chor, Tenor und Sopran (K: Valeri Kikta). Weitere Verpflichtungen führten sie zum  „Guitar Art Festival“ Belgrad, wo sie mit der Roma Sinfonietta, unter der Leitung von Ennio Morricone auftrat. Sie sang Bachs „Messe in h-Moll“ mit dem Symphonie-Orchester von Radio Television Serbien, unter der Leitung von Bojan Sudjic. Beim „Early Music Festival“ in Belgrad sang sie die Bach Kantate “Non sa che sia dolore” BWV 209, mit “Belgrade Baroque”.

Ana Cvetkovic wirkte an der CD „Music for trumpet and organ“ mit, die drei Scarlatti Arien enthält. (. Mladen Djordjevic (Trompete), Maja Smiljanic (Orgel) und Dejan Bozic Bass). Ana Cvetkovic singt Konzerte mit dem Pianisten Vladimir Stojnic. Ihr Liederabend „Evening of Strauss and Schumann“ wurde von der Association of Music Artists of Serbia als das beste Konzert im Jahr 2014 ausgezeichnet. Ihr Repertoire beinhaltet französische, italienische und deutsche Komponisten.