Valentin Anikin

Valentin Anikin studierte Gesang am Konservatorium in Jekaterinburg, Russland. Seine Karriere begann der junge Bass am Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater in Jekaterinburg und an der St. Petersburger Kammeroper mit Rollen wie Gremin in „Eugen Onegin“, Raimondo in „Lucia di Lammermoor“, Sparafucile in „Rigoletto“, Il Commendatore und Leporello in „Don Giovanni“, Varlaam in „Boris Godunov“, Varangian-Gast in „Sadko“, Colline in „La bohème“, Simone in „Gianni Schicchi“, Bertrand und König René in „Iolanta“, Figaro und Bartolo in „Le nozze di Figaro“, Don Basilio in „Il barbiere di Siviglia“, Sarastro in „Die Zauberflöte“ und Konchak im „Prince Igor“.

Im Jahr 2013/14 war Valentin Anikin als Mitglied des Domingo-Colburn-Stein-Young-Artist-Programms künstlerisch an die LA Opera gebunden, wo er u.a. als Zuniga in „Carmen“, Pistola in „Falstaff“, 2. Geharnischter in „Die Zauberflöte“, Freund des Novice in „Billy Budd“, Palémon in „Thais“ und Kapitän Mordecai in Jack Perla's „Jonas und der Wal“ zu erleben war.

In Spielzeiten 2015/16 – 2017/18 war Valentin Anikin Mitglied des Opernensembles am Nationaltheater Mannheim und erweitert dort sein Repertoire um Partien wie Oracle und Herald in „Alceste“, Colline in „La bohème“, Basilio in „Il barbiere di Siviglia“, Bonze in „Madama Butterfly“, Il Re in „Aida“, Balthasar in „Genoveva“, Alidoro in „La Cenerentola“, Il Commendatore in „Don Giovanni“, Don Basilio in „Il barbiere di Siviglia“ sowie Ibn-Hakia in „Iolanta“ auf seinem Programm.

Gastengagements führten Valentin Anikin 2017 als Polizist und Sergant in „Lady Macbeth von Mtsensk“ unter der Leitung von Mariss Jansons zu den Salzburger Festspielen sowie als 1. Gaydamak in Prokofjews „Semyon Kotko“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski an das Concertgebouw Amsterdam.